Der Begriff Schäferhunde umfasste früher eine Reihe unterschiedlicher Hunderassen, die sich besonders dazu eigneten, Schafhirten (Schäfer) beim Hüten und Treiben der Schafherde zu unterstützen.
Da jede Art von Treibverhalten eine modifizierte Form Jagdtriebes ist haben Züchter versucht mit Hilfe selektiver Zucht den Hunden ihre natürliche Neigung das Schaf als Beute zu betrachten zu minimieren und gleichzeitig deren Jagdtrieb zu erhalten.
Einige der Rassen waren für die Arbeit mit jeglicher Art von Herdentier geeignet, andere wiederum erzielten aufgrund der ihnen angezüchteten körperlichen und verhaltensbezogenen Eigenschaften bei der Arbeit mit bestimmten Vieharten besondere Erfolge. Dabei dienten u.a. große, schwere Tiere zum Schutz gegen Wölfe.
Auch wenn sich die Rassen seit dem unterschiedlich entwickelt haben, so gibt es bis heute Schäferhunde, die als Arbeitshunde eingesetzt werden. In Deutschland wird er Begriff als Synonym für den Deutschen Schäferhund verwendet.
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